»Wer war das?«, kommt Miles mir zuvor, während er die Leiter nimmt und wieder dort versteckt, wo sie vorher war.

»Eve’s kleine Schwester, Amy.« Zoe hebt den Kopf und schaut zu dem Dach, auf dem wir bis eben gesessen haben. »Sie ist Sechszehn.«

»Schlimmes Alter«, sagt der Quaterback mit hochgezogenen Augenbrauen und schraubt die Flasche in seiner Hand auf, um gleich darauf dran zu nippen.

»Als ob du viel erwachsener wärst«, seufzt Zoe und verdreht die Augen.

»Klar, bin ich das. Ich bin so erwachsen, dass ich eine junge Dame wie dich nach Hause begleite, damit ihr nichts passiert.« Miles nimmt seinen imaginären Zylinder ab und verbeugt sich vor Zoe, deren Wangen einen verdächtigen Rotton annehmen. Mein Freund hat ein verschmitztes Grinsen aufgesetzt und zwinkert der Cheerleaderin zu.

Ich kenne ihn lange genug, um zu wissen, dass er auf was anderes aus ist, als sie nur nach Hause zu begleiten. Und wenn ich an die Abmachung denke, die wir gerade getroffen haben, sind das keine guten Aussichten.

»Na dann lasst uns los«, unterbreche ich den kleinen Flirt der beiden und nehme Miles die Flasche ab. Verwundert lässt er das Getränk los und ich schaue zu Zoe, die ein wenig überrascht aussieht – und ziemlich ertappt.

»Schon gut, ich bringe sie nach Hause. Der Tag war schon beschissen genug für dich.« Sein sonst so freundlicher Blick wird drängender und ich weiß ganz genau, dass er versucht zu verstecken wie gern er mit ihr alleine wäre. Allerdings bin ich nicht bereit nur wenige Minuten nach der Absprache alles über den Haufen zu werfen.

»Das halte ich für keine gute Idee«, antworte ich ihm leise und werfe einen kurzen Blick zu Zoe, die sich auf die Lippe beißt und versucht zu verstehen, was hier passiert.

»Ich baue keine Scheiße.« Miles knurrt die Worte, hält mich dabei fest im Blick und entzieht mir die Flasche. »Versprochen«, setzt er nach, nachdem ich keine Reaktion gezeigt habe. Unsere Augen treffen aufeinander und nichts auf seinem Gesicht sagt mir, ob er sich wirklich daranhalten wird. Ich bezweifle stark, dass Zoe mir das mitteilen würde, also bleibt mir nur die Möglichkeit ihm zu Vertrauen.

»Du bist in einer Stunde Zuhause. Ansonsten fahre ich zu Zoe und zerre dich von ihr runter und denk ja nicht dran dich woanders zu verstecken mit ihr. Ich werde dich finden.« Miles schnaubt, verdreht dabei genervt die Augen und lässt eine Art nicken zu.

»Du bist schlimmer als mein Dad«, brummt er, als er sich umdreht.

»Irgendwer muss auf dich Idiot ja aufpassen«, erkläre ich, obwohl er mir schon den Rücken zugewandt hat und zu Zoe geht, deren Lippen sich freudig verziehen, als sie bemerkt, dass Miles sie alleine nach Hause bringt.

»Nacht, Paxton«, verabschiedet sich die Cheerleaderin, woraufhin ich ihr kurz zunicke.

»In einer Stunde, Miles!«, rufe ich meinem Freund hinterher, der gelassen die Hand hebt um mir den Mittelfinger über seine Schulter zu zeigen.

Das Quaterbacks immer solche verfluchten Diven sein müssen.

Ich stecke die Hände in meine Jeanstaschen, werfe einen letzten Blick auf das Haus. Irgendwie hätte ich vermutet, dass Eve in einem ähnlich großen und gut betuchten Haushalt wie Zoe lebt. Das hätte mehr zu dem Bild gepasst, das ich von ihr habe. Dieses kleine Zimmer mit den chaotisch gestapelten und teilweise unaus gepackten Kartons und dieser großen Bürste in ihrem zerzausten Haar, stellt alles ein wenig auf den Kopf. Zumal ich es seltsam fand, dass wir mit einer Leiter bei ihr aufs Dach gestiegen sind, anstatt durch die Haustür zu kommen. Leider sorgen alle diese Faktoren dafür, dass ich mir Gedanken über die Kleine mache und sie wesentlich interessanter zu sein scheint, als ich gedacht hatte.

Ich schüttle den Kopf, um diese dämlichen Gedanken loszuwerden und drehe mich rasch um. Tief hole ich Luft und mache mich dann auf dem Weg nach Hause, in der Hoffnung, dass die Gedanken an Evelyn an diesem Ort bleiben und mir nicht folgen.

 

 

Lauter Jubel dringt mir entgegen, als ich die Haustür aufschließe. Ich weiß sofort um wen es sich handelt und schließe die Tür hinter mir. Der Erfolgsschrei erlischt und mischt sich mit den Geräuschen von Schüssen. Mit müden Beinen schleppe ich mich durch den Flur in das Wohnzimmer und lehne mich gegen den Türrahmen, während meine Augen zu dem Bildschirm wandern auf dem eine wilde Schießerei stattfindet.

»Das war pures Glück!«, protestiert Alex, was Dean ein überhebliches Lachen entlockt.

»Glück? Finde dich einfach damit ab, dass du es nicht draufhast!« Deans Lippen sind zu einem siegessicheren Grinsen verzogen, während Alex Miene aussieht als würde er sich auf ein Schachspiel konzentrieren oder einen schweren Test schreiben.

»Leute, es ist halb Drei morgens«, reiße ich die beiden aus der Diskussion, die zusammenzucken und den Kopf zu mir schwenken, doch nur um zu sehen, wer dort steht.

»Richtig und seit ungefähr einer Stunde wartet jemand in deinem Zimmer auf dich. Also bring’s hinter dich, damit wir danach schlafen gehen können.« Alex betrachtet mich bei seinen Worten nicht, beugt sich stattdessen links zur Seite, als würde er etwas ausweichen.

»Was?«, will ich verwirrt wissen, was dazu führt, dass der Alex ein genervtes Stöhnen von sich gibt.

»Beweg einfach deinen Arsch in dein Zimmer«, fordert Dean mich auf, macht eine abfällige Handbewegung, ehe er sich kopfschüttelnd wieder dem Spiel widmet, das auf dem Bildschirm flackert.

Einen Moment bin ich versucht nachzufragen, doch da die Beiden in ihrer Zocker-Welt abgetaucht sind und schon jetzt genervt sind, drehe ich mich um und verzichte auf weiteres Bohren. Nur das kleine Licht im Flur ist an, sodass die Treppenstufen schwach beleuchtet sind. Mit schnellen Schritten laufe ich in das Obergeschoss, in dem es still ist. Nur das Gelächter und die Stimmen von Dean und Alex schaffen es bis hier. Ich gehe durch den schmalen Flur, bis ich vor meiner Zimmertür stehe.

Mental stelle ich mich auf das Schlimmste ein: Mein Dad, der mich ab heute in seiner Firma haben will und mir das Studium streicht. Gut, das würde Mum nicht zulassen, aber das wäre eines der schlimmsten Ereignisse, die dort warten könnten. Also atme ich tief ein und öffne meine Tür. Ich bleibe ein wenig überrascht stehen, kriege meinen Mund nicht zu.

Gut. Es gibt noch eine Sache, die es auf beinah dasselbe Level schafft.

Und das ist eine ziemlich heiße Cheerleaderin, in sehr hübscher Unterwäsche auf meinem Bett. An sich hätte ich damit kein Problem, aber nach der getroffenen Abmachung, ist das hier eine Katastrophe.

»Hallo, Ryan«, begrüßt Katie mich, wirft ihre langen schwarzen Haare über die Schulter und legt dabei noch ein wenig mehr Haut frei, das von sehr wenig Spitze bedeckt wird.

»Was machst du denn hier?«, zwinge ich mich zu fragen und versuche auszublenden, dass meine Hose bei dem Anblick ziemlich eng wird.

»Ist es nicht ziemlich offensichtlich, was ich hier mache?« Ihre Augenbrauen wandern ein Stück nach oben, doch sie bleibt in der gleichen einladenden Position auf meinem Bett liegen. Kann sie sich nicht einfach etwas überziehen?

»Stimmt. Fehlinterpretationen sind hier nicht wirklich möglich«, gebe ich zu, mache jedoch keine Anstalten mich zu Bewegen.

»Worauf wartest du dann noch?«, will sie etwas ungehaltener Wissen und deutet mit ihrer Hand auf ihren Körper.

Warum gibt es diese Abmachung noch gleich?

»Versteh das jetzt nicht falsch«, warne ich sie vor, woraufhin sich ihre Augen zu schlitzen zusammenziehen. »Aber du musst leider gehen und dieses Ding zwischen uns, ist erst Mal auf Eis gelegt«, erkläre ich zögerlich.

»Wie bitte?!«, keift Katie los, setzt sich schlagartig auf.

War ja klar, dass das hier nicht ohne Drama geht.

»Ich warte seit einer beschissenen Stunde auf dich und anstatt, dass du dich bei mir entschuldigst, teilst du mir mit, dass ich gehen soll?!«

Ich fasse mir an die Nasenwurzel, versuche irgendeine vernünftige Erklärung zu finden, um das Chaos zu verhindern und das Problem zwischen meinen Beinen zu ignorieren. Gleichzeitig breitet sich ein schmerzhaftes Pochen in meinem Kopf aus. Nach so einem verrückten Tag ist es auch kein Wunder, dass die irgendwann einsetzten.

»Glaub mir, Katie, ich habe meine Gründe und spätestens Montagmorgen wirst du das auch verstehen.«

»Montagmorgen? Du hast sie ja nicht mehr alle«, feuert sie los, springt aus dem Bett und schnappt sich ihre Kleidung, die fein säuberlich über dem Stuhl hängt. Etwas, was ich von unseren Begegnungen nicht gewöhnt bin.

Natürlich könnte ich jetzt versuchen Erklärungen abzustottern, aber ich kenne Katie gut genug um zu wissen, dass das keinen Zweck hat. Außerdem bin ich nicht der Typ, der solche Situationen rettet. Zac wüsste jetzt bestimmt wie er handeln müsste.

Ich bleibe einfach stehen, warte bis sie ihre Sachen hat und gehe einen Schritt zur Seite, damit sie an mir vorbeikann. Mit ihren vor Wut funkelnden blauen Augen hält sie eine Sekunde neben mir an. Mental stelle ich mich darauf ein, ihre Hand abzufangen um mich vor einer unverdienten Ohrfeige zu bewahren.

»Arschloch«, pfeffert sie mir jedoch nur entgegen, schlüpft in ihren Mantel und stürmt mit den zusammengepackten Klamotten die Treppe hinunter. Unten wird es still, dann eine kurze, bösartig klingende Verabschiedung und schließlich ein ziemliches Türknallen vor dem eine weitere kurze Diskussion stattfindet.

Frauen.

Ich fahre mir mit der Hand durch das Haar, ziehe meine Hose ein wenig zurecht, damit das Gefühl der Enge nicht so unangenehm ist und folge dann dem zarten Duft von Katies Parfüm, der noch in der Luft hängt.

»Was hast du da oben mit ihr angestellt?«, werde ich von Alex gefragt noch ehe ich das Ende der Treppe erreicht habe. Zu einer Antwort bin ich in diesem Moment nicht bereit, also schlendere ich tonlos weiter in die Küche, in der bereits jemand steht und den Whiskey in ein Glas schüttet.

»Schon hier?«, will ich von Miles wissen, dessen Gesicht zu einer grimmigen Miene verzogen ist. Aus dem Augenwinkel betrachte ich den Quaterback und hole währenddessen ein Glas aus dem Schrank.

»Als ob du mir eine Wahl gelassen hast«, gibt er angesäuert zurück und will den Whiskey wieder schließen, als ich ihm mein Glas hinstelle. Eine Sekunde haftet sein verwirrter Blick daran, dann wandert er zu mir. »Ich nehme an, du hast Katie abblitzen lassen und sie war deswegen so mies drauf.«

»Hundert Punkte«, seufze ich und schaue ihm dabei zu, wie er die goldbraune Flüssigkeit einschüttet.

»Gab’s noch Probleme mit Zoe?«

»Was soll’s da für Probleme geben?«, erwidert Miles gelangweilt, doch dieser seltsame Ausdruck in seinem Blick entgeht mir nicht. Er setzte das Glas an und nimmt einen großen Schluck.

»Keine Ahnung«, sage ich so unschuldig wie möglich. »Vielleicht weil ihr seit über einem Jahr mehrmals die Woche Sex habt?«

»Du hast es erfasst, Paxton: Es ist nur Sex«, hält Miles genervt dagegen. »Darum ist es auch absolut kein Problem, wenn das jetzt beendet wird und ich mir jemand anderen suche.«

»Nur du oder darf Zoe das auch?« Seine Kiefermuskeln spannen sich an.

»Klar, darf Zoe das auch. Ist schließlich ein freies Land.« Mit diesen Worten drängt er sich an mir vorbei und lässt mich stehen. Was anderes habe ich nach meinen dämlichen Fragen auch nicht erwartet.

Allerdings wäre es mir ganz lieb gewesen, wenn der Idiot endlich mal zugeben würde, dass er bis über beide Ohren in sie verknallt ist. Wenn das so weitergeht, wird das alles nämlich eine gigantische Seifenoper und wenn ich ehrlich bin, habe ich seit der Geschichte mit Zac und Scarlett genug davon. Von diesen komischen Schwingungen, die Ewigkeiten zwischen Kayla und Ethan herumwaberten, will ich gar nicht erst anfangen. Leider erinnert mich deren Geschichte ziemlich an das zwischen Zoe und Miles. Nur das die beiden erst den Sex hatten und dann die Gefühle kamen.

»WAS?!«, werde ich von einem lauten Schrei aus meinen Gedankengängen gerissen und es dauert keinen Wimpernschlag, da steht Dean vor mir mit einem panischen Ausdruck auf dem Gesicht. »Sag mir, dass Miles lügt!«, fordert der Wide-Receiver mich auf, ehe ich etwas sagen kann.

»Ich lüge nicht!«, kommt es gelangweilt aus dem Wohnzimmer, während mein Blick zur Uhr wandert, deren Zeiger immer näher an die Drei rückt.

Ja, ich könnte jetzt alles abstreiten und die wilde Diskussion auf morgen verschieben. Andererseits habe ich mir gerade Whiskey eingeschüttet, einen aufgewühlten, verliebten Kerl im Haus und bin immer noch geil. Ich will mir die Ausmaße des Durcheinanders gar nicht erst vorstellen, wenn jeder jetzt in seinem Bettchen verschwindet.

»Ja, ab sofort ist Cheerleader-Flachlege-Verbot für alle«, stimme ich Dean zu, dem alles aus dem Gesicht fällt.

Und dann geht die große Diskussion los.

 

 

Es ist Sonntagmorgen und es ist verdammt früh. Halb Acht und ich sitze wirklich angezogen und geduscht in einem kleinen Café mit einem Brötchen auf meinem Teller und einem starken, starken Kaffee vor mir. Normalerweise bin ich selbst nach einer langen Nacht ein Frühaufsteher, aber ich habe etwas vor, das mich sehr schlecht hat schlafen lassen.

Und jetzt wo wirklich alles bestellt ist und ich vor dem Essen sitze, weiß ich, dass ich mich nicht länger drücken kann. Bestimmt zehn Mal habe ich bereits die Nummer aufgerufen, aber nicht auf wählen gedrückt. Ursprünglich hatte ich dieses Telefonat auch von Zuhause aus führen wollen, aber das hätten die Jungs mitbekommen und das wollte ich nicht. Zumal ich heute wirklich zu Kreuze kriechen muss und schon jetzt weiß, dass ich nicht ungeschoren davonkomme.

Nervös tippe ich mit dem Finger auf den Holztisch, lasse den Blick ein letztes Mal durch den leeren Raum schweifen und betrachte die alte Dame, die hinter dem Tresen steht und an ihrer Tasse nippt, während sie auf die Brötchen und ihre Kollegin wartet. Draußen wird es bereits langsam hell und nur ein paar Wolken haben sich an den Himmel über San Diego verirrt.

Ein Seufzen entfährt mir und ich überwinde mich die Nummer zu wählen.

Ich presse das Handy an mein Ohr und lausche gebannt den Piepton. Heimlich hoffe ich, dass sie noch schlafen oder unterwegs sind, doch noch ehe ich bis Zehn zählen kann, wird der Hörer abgenommen.

»Paxton«, dringt mir die vertraute ruhige Stimme durch die Leitung entgegen und ein Schwall Luft entweicht mir.

»Hey, Mum«, begrüße ich die Frau, die einen überraschenden Laut ausstößt.

»Ryan!«, kommt es freudig von ihr und ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie sie sich entspannt und mit einem Lächeln auf den Sessel niederlässt, der neben dem Telefon steht. Wahrscheinlich trägt sie wieder akkurate Kleidung und nicht eine ihrer Haarsträhnen sitzt falsch. »Wie geht es dir?«

»Gut«, sage ich langsam, denke einen Moment nach. »Uni fängt ja gerade erst wieder an, also gibt’s noch nichts Neues von Kursen oder verrückten Professoren und das Probespiel war…« Ich stocke mitten im Satz. Ja, wie war das Probespiel eigentlich? Chaotisch? Verrückt? Schrecklich? Langweilig? »Es war anstrengend«, beende ich den angefangenen Satz.

»Wie läuft es bei der Arbeit?«

»Super.«

Dann wird es still zwischen uns. Unruhig lehne ich mich zurück starre an die helle Decke über mir.

»Du willst mit deinem Vater sprechen, oder?«

Genau diesen enttäuschten Ton in ihrer Stimme hatte ich verhindern wollen.

»Mum, es…«

»Schon gut. Warte einen Moment. Ich hole ihn«, werde ich von ihr unterbrochen und kann hören wie sie den Hörer beiseitelegt. Meine Schultern sacken nach unten und erschöpft massiere ich mir den Nacken. Ein Ziehen breitet sich auf meiner Kopfhaut aus. Ich hasse es auf meinen Vater zu warten. Doch heute ist es noch schlimmer als sonst. Bisher hat er mich meist angerufen um mir mitzuteilen, dass er mich aus dem Schlamassel zieht. Dieses Mal sitzt er am längeren Hebel und ich habe verboten mir auszumalen, was er als Gegenleistung fordern wird.

»Ryan?«, dringt mir eine kühle, tiefe Stimme entgegen. Ich kann ihn vor mir sehen, wie er in seinem Anzug mit Krawatte im Flur steht und aus dem Fenster in die Einfahrt schaut. Wahrscheinlich auf einen seiner neusten Wagen, die er sich als Belohnung für einen großen Geschäftsabschluss gekauft hat.

»Guten Morgen, Dad«, versuche ich so neutral und ruhig wie möglich zu klingen.

»Bevor du anfängst mir zu offenbaren aus was für einem Mist ich dich herausziehen muss, möchte ich deine feste Zusage, dass du deine Mutter und mich zu einer wichtigen Geschäftsfeier in ein paar Wochen begleitest.«

Ich presse die Lippen zusammen, werfe in Gedanken Evelyn Jones mit ein paar Torten ab und schließe die Augen.

»Ich werde da sein.«

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