36. Ryan

Ich stecke in der Scheiße.

Und zwar so richtig.

»Shit!« Meine Hände umklammern das Lenkrad fest, während ich sehe, wie Eve die Haustür hinter sich zuzieht. »Ist das dein verdammter Ernst, Paxton? Du bist nicht die Erste, die mir um den Hals gefallen ist?«, knurre ich und starte den Motor. »Wie wär’s mit: Mir hat der Kuss gefallen oder können wir das, was im Bad passiert ist mal wiederholen? Aber nein, du gigantischer Hornochse haust so einen Bullshit raus und beginnst Selbstgespräche zu führen. Viel besser kann’s ja garnicht laufen.«

Ich fahre mir mit der Hand durch das Haar, das ich mir am liebsten Stück für Stück ausreißen würde und gebe ein genervtes Stöhnen von mir.

»Ich bin sowas von dämlich«, fluche ich erneut, als das Handy neben mir vibriert. Miles blinkt auf dem Bildschirm, als ich den Anruf annehme und die Augen schließe um mich selber zur Ruhe zur ermahnen.

»Wo bleibst du?«

»Ich bin doch unterwegs«, schnauze ich dem Quarterback an. »Gib mir zehn Minuten.« Ich warte auf keine Antwort, sondern trete auf das Gaspedal. Zu gern würde ich einen Blick zurückwerfen, sehen ob bei ihr oben das Licht angeht und sie auf das Dach klettert.

Kacke.

Ich sollte sofort umdrehen und das zwischen uns klarstellen oder ihr wenigstens eine andere Antwort geben. Wenn sie nicht von einem Stalker verfolgt werden würde, würde ich mir eine Leiter von dem grantigen Nachbarn schnappen und auf ihr Dach steigen, damit die drei anderen Mitbewohner nichts mitbekämen und weil’s ihr bestimmt gefallen würde.

Meine Mundwinkel zucken bei dem Gedanken verdächtig und ich muss eine Vollbremsung machen, um nicht über eine rote Ampel zu fahren. Ich stoße hart Luft auf und lasse den Kopf gegen die Lehne sinken.

Warum fällt mir bei ihr denn alles so viel schwerer? Ich bin doch sonst nicht der Typ für Probleme mit Frauen. Natürlich, sie sieht wahnsinnig gut aus, aber ich hatte doch schon mit mehreren was, die…

Ein lautes Hupen reißt mich aus den Gedanken und erinnert mich daran, dass die Ampel vor mir wieder auf Grün gesprungen ist. Eilig trete ich auf das Gas und werfe einen schnellen Blick in den Rückspiegel in dem der Fahrer einige unschöne Gesten für mich vollführt.

Es ist mir völlig egal.

Normalerweise würde ich mich jetzt über den Trottel aufregen, aber kaum haben meine Augen die Straße wieder gefunden, gleitet mein Kopf zu Eve. Der Moment in dem mir klar wurde, dass sie in BH vor mir steht und nur noch ein paar Zentimeter zwischen uns liegen. Ich umfasse das Lenkrad etwas fester und beiße mir auf die Lippe, als ihr Stöhnen in meinen Ohren widerhallt. Gleichzeitig zuckt etwas viel zu verdächtig in meiner Hose. Dabei ist sie nicht mal in meiner Nähe! Das darf doch nicht wahr sein.

Ich komme mir vor wie ein Fünfzehnjähriger auf dem Hochpunkt seiner Pubertät.

Mit einem genervten Stöhnen biege ich in unsere Straße und parke hinter dem unbekannten Wagen. Eine Sekunde schließe ich die Augen und hole tief Luft.

Ich werde sie jetzt beiseiteschieben müssen, bis ich aus der Reichweite von Miles bin. Denn selbst wenn der Kerl so angetrunken ist, wie ich glaube, wird er mitbekommen haben, was im Bad passiert ist. Ich kann nur hoffen, dass er das für sich behält und mich erst drauf anspricht, wenn wir unter uns sind.

Ich schalte den Motor aus und steige aus dem angenehm warmen Wagen. Während ich abschließe, fällt mein Blick auf die Haustür, die aufgerissen wird. Ein fremder Typ stiefelt mit grimmiger Miene an mir vorbei und steigt in den Wagen. Ich schaue dem Miesepeter nach und laufe fast in Alex, der kopfschüttelnd dem Wagen nachschaut, der mit durchdrehenden Reifen davonfährt.

»Was für ein Vollidiot«, grummelt der große Kerl und macht einen Schritt zur Seite um mich reinzulassen.

»Wer war das?«, will ich wissen und bin dankbar über die Ablenkung. Ich schaue zu Alex, während ich den Flur betrete.

»Keine Ahnung. Der Typ kam mit der Kleinen, um Dean abzuholen.«

»Was…?« Ich bleibe verwirrt vor Alex stehen, der nur mit den Achseln zuckt. »Leute, ich bin zehn Minuten weg und ihr…«

»Paxtonnn!«, lacht plötzlich eine vertraute Stimme hinter mir. Ich drehe mich um und entdecke einen wankenden Dean, der droht umzufallen. Gerade als ich einen Schritt nach vorne machen will, um ihn abzufangen, greifen zierliche Hände nach meinem Freund.

»Ins Bad, Dean«, kommt es bestimmend von einer Stimme, die ich noch nie zuvor gehört habe. Der Betrunkene schenkt mir ein letztes Lächeln, dann macht er einen Schlenker und wankt in das Gästebad. Ich erhasche einen Blick auf die Fremde, ehe auch sie im Bad verschwindet aus dem wenige Sekunden später Würgegeräusche kommen.

»Wenigstens triffst du jetzt das Klo«, vernehme ich die Frau trocken.

Wer zum Teufel ist das?

Miles kommt mir entgegen und fragend deute ich auf die offene Badezimmertür. Der nippt jedoch nur an sein Bier und zuckt genau wie Alex mit den Schultern.

Brillant. Wahrscheinlich könnte wer in unser Haus spazieren und uns ausrauben und die beiden würden noch beim raustragen helfen. Manchmal frage ich mich, mit was für Chaoten ich unter einem Dach lebe.

Kopfschüttelnd ignoriere ich meine beiden Mitbewohner und gehe in das kleine Gästebad in dem Dean die Kloschüssel umklammert und eine junge Frau neben ihm steht. Sie ist hübsch und wahnsinnig angepisst, wenn der Gesichtsausdruck nicht täuscht.

»Hey«, begrüße ich die Fremde, die die Arme vor der Brust verschränkt hat und in einem ziemlich hübschen Kleid steckt. »Ich glaube, wir kennen uns noch nicht«, sage ich langsam, als sie den Kopf hebt. Die schmalen Lippen verziehen sich zu einem kleinen Lächeln und sie hält mir die zierliche Hand hin.

»Sorry, das ist heute alles ein wenig chaotisch«, seufzt sie, während Dean ein weiteres Würgen von sich gibt und sie meine Hand schüttelt. »Ich bin Amber.«

»Und ihr kennt euch woher?«, will ich mit einer kurzen Handbewegung zu Dean wissen, der halb auf dem Boden liegt.

»Wir sind zusammen aufgewachsen.«

»Und der Typ…?« Meine Augenbrauen wandern ein Stück nach oben.

»Mein Date, das jetzt bestimmt nichts mehr von mir wissen will«, gibt sie säuerlich zurück, als neben ihr die Toilettenspülung betätigt wird und Dean sich mit wackeligen Knien aufrichtet. Ohne hinzusehen, reicht Amber ihm die Hand, an der er sich hochzieht.

Das die überhaupt stehen bleibt, bei dem Gewicht, das jetzt an ihrem Arm hängt.

»Paxtn, das isn Am«, lallt er und legt seinen Arm um ihre Schulter. Ich starre die beiden an, wobei sie die Augen verdreht, als wäre das neben ihr, ihr kleiner Bruder, den sie mal wieder aus der Scheiße ziehen muss.

»Ja, wir haben uns bereits kennengelernt«, sage ich dem Schwankenden, spüre die neugierigen Blicke hinter mir. »Was hältst du davon, wenn ich dich jetzt nach Hause fahre?«

»Ich knn laufn.«

»Natürlich. Den New York Marathon oder lieber den Iron Man?« Meine Mundwinkel zucken und hinter mir höre ich das leise Kichern von Alex, während ihre Frage langsam zu Dean durchsickert.

»Mahst du dich üba mich lustich?«, will er wissen und schaut sie mit zusammengekniffenen Augen von der Seite an.

»Würde ich nie tun«, erwidert sie abwehrend und legt einen Arm um seine Taille. »Vielleicht willst du laufen, aber mir ist nicht danach. Also werde ich das Angebot von…«

»Ryan«, helfe ich ihr aus.

»…Ryan annehmen und du wirst mich begleiten.«

»Trinkn wir aufm weg noch wass?«

»Wasser«, erwidert Amber ruhig. »Literweise Wasser.«

[JM1] Amber ist nett. Um ehrlich zu sein, zu nett für einen Dean so wie er momentan drauf ist. Als ich die beiden bei ihm rauslasse, bedankt sie sich und entschuldigt sich dafür, dass er das Klo vollgekotzt hat und so anstrengend war.

Ich erzähle ihr nicht, dass es nicht das erste Mal war.

Allerdings werde ich Dean bei Gelegenheit fragen, wer sie genau ist. Sie scheint ihn nämlich sehr gut zu kennen, dabei habe ich von ihr noch nie etwas gehört und ich kenne Dean jetzt schon etwas länger.

Nachdem die beiden im Haus verschwunden sind, kommen die Gedanken an Eve zurück und ich habe keine Chance, es zu verhindern. Statt nach Hause zu fahren und tiefgründige Gespräche mit Miles und Alex zu führen, bei denen Alex immer einschläft, habe ich das Auto in eine andere Richtung gelenkt von der ich noch nicht weiß, ob es eine gute Entscheidung ist. Allerdings wäre es fataler mit Miles über das zu sprechen, was passiert ist, ehe ich einen halbwegs klaren Kopf bekommen habe.

Und so sehr es mich stört, aber ich habe das Gefühl, dass mir dabei nur eine Person helfen kann, vor dessen Tür ich stehe. Ich fühle mich wie ein kleiner Junge, der seiner Mum etwas beichten muss und noch nicht weiß, wie genau er das anstellen und erklären soll.

Ich stecke die Hände in die Hosentasche, die leicht schwitzig sind und werfe einen nervösen Blick durch das Treppenhaus, dessen Lampen leise summen.

Wenn ich Glück habe, ist sie alleine.

Und wenn nicht – dann sitze ich noch viel tiefer in der Scheiße, als ich bisher gedacht habe.

Die Tür geht auf und eine junge, blonde Frau steht mir mit fragender Miene gegenüber.

»Hey, Scar. Darf ich reinkommen?«, begrüße ich sie und drücke mich ohne eine Antwort abzuwarten an sie vorbei. »Ist Zac hier? Oder Kayla?«, will ich wissen und werfe einen Blick in die Küche.

»Zac ist mit Kayla in der Bar und Ethan schläft soweit ich weiß«, erwidert sie und zieht die Tür hinter sich zu. Ich nicke langsam, beiße mir auf die Wange. »Was verschafft mir denn die Ehre?«, will sie skeptisch wissen.

Das hier war eine miese Idee.

Völlig wahnwitzig.

Ich muss hier weg.

»Nichts«, sage ich abwehrend und schüttle den Kopf. »Ich wollte nur wissen, ob’s dir gut geht. Also, man sieht sich!«, versuche ich, meinen Fehler so schnell es geht, rückgängig zu machen, und will mich an ihr vorbeidrücken, doch da hat Scar sich bereits vor mich gestellt.

»Ryan«, kommt es bedrohlich langsam über ihre Lippen. »Wieso bist du hier?«

Ich schlucke schwer, doch schon wie im Badezimmer ist mein Kopf nicht in der Lage, sich etwas zusammen zu spinnen. Also starre ich die Blondine mit großen Augen an, als wäre ich ein scheues Reh.

Verdammter Mist.

»Ryan«, kommt es mit etwas mehr Nachdruck.

»Ich hab vielleicht ein klitzekleines Problem«, bringe ich leise und sehr unsicher über die Lippen. Seit wann bin ich denn so drauf? Und warum macht mich der Gedanke nervös jetzt gleich mit Scar darüber zu sprechen? Sonst war das doch nie ein Problem!

»Ein Problem? Hast du deine Wäsche falsch gewaschen oder warum bin ausgerechnet ich dein Ansprechpartner?«

Danke, schlag nochmal zu.

»Eventuell könnte es dabei um eine Frau gehen«, nuschel ich und wende den Blick ab. Trotzdem sehe ich, wie die Skepsis aus ihren Augen fällt und Überraschung sich breitmacht.

»Eine Frau?«

»Ja, Scar. Eine«, gebe ich zähneknirschend zurück und ignoriere, das sie mich einen sehr langen Moment fasziniert betrachtet, als wäre ich ein Ausstellungsobjekt.

»Kaffee oder Alkohol?«

»Tee.«

»Tee?«

»Ja, Tee. Kaffee wühlt mich zu sehr auf und Alkohol wäre bestimmt nicht förderlich«, brumme ich, als ein breites Grinsen auf ihren Lippen erscheint.

»Verrückt. Ryan Paxton will Tee trinken«, sagt sie zu sich selber, als sie an mir vorbei in die kleine bunte Küche geht und den Kopf schüttelt. Meine Augen wandern zu der Tür, die jetzt in Reichweite wäre…

»Vergiss es, Ryan!«, kommt es bedrohlich aus der Küche, was meine Fluchtgedanken zunichte macht. Ich stoße einen leisen Flur aus, dann folge ich der Blondine und setzte mich an den kleinen Tisch. Scar wuselt herum, setzt Wasser auf und sucht Tee aus, wobei sie mich im Auge behält.

»Kenne ich sie?«, will Scar wissen und stellt zwei Tassen auf den Tisch, ehe sie mir gegenüber Platz nimmt.

»Schon«, brumme ich und ziehe meine Jacke aus, die ich über die Stuhllehne hänge.

»Die Kleine aus der Bar, der du nachgerannt bist?«

»Woher weißt du das?«, will ich verwirrt wissen und zwinge mich aufzuschauen. Nur bin ich nicht in der Lage ihr in die Augen zu sehen, obwohl es nur Scar ist!

»Ich habe zwei Augen im Kopf. Also was ist passiert?«

Ich höre das Wasser, das langsam kocht und meinen verdächtigen Herzschlag. Nervös tippe ich mit den Fingern auf den Tisch. So wird das nicht funktionieren. Ich bekomme die Zähne einfach nicht auseinander.

»Können wir das anders machen?«, platzt es aus mir heraus. »Also ich erzähle dir was, was rein hypothetisch vorgefallen ist und du sagst mir einfach mal deine Meinung?« Ich schlucke den nervösen Brocken runter, der meinen Hals blockiert und starre Scar an, die mit aller Kraft versucht ein Grinsen zu unterdrücken.

»Gut, dann erzähl mir mal was Hypothetisches

Ich rutsche ein Stück vor und ignoriere ihre Belustigung. Irgendwie muss ich das jetzt auf die Reihe bekommen.

»Nehmen wir mal an, dass da so ein Mädchen ist.«

»Das hübsche Mädchen aus der Bar, ja.« Ich werfe ihr einen bösen Blick zu, wobei sie ihr Lächeln geschickt verbirgt, indem sie einen Schluck von dem Tee nimmt.

»Und sie ging mir erst ziemlich auf den Senkel, aber irgendwie hat sich dann rausgestellt, dass sie eigentlich ganz cool ist. Und sie sieht verdammt gut aus.«

»Wenn du sie jetzt auf ihr Aussehen reduzierst…«, kommt es bedrohlich von Scar, woraufhin ich hastig den Kopf schüttle.

»Nein«, wehre ich eilig ab. »Sie ist lustig und irgendwie. Ach ich weiß auch nicht.« Seufzend lehne ich mich zurück und fahre mir ruhelos durch das Haar. »Das ist alles zu kompliziert.«

»Sie oder das Herzklopfen, dass du hast?«

»Ich hab kein dämliches Herzklopfen«, kommt es mir viel zu schnell über die Lippen. Scar entgeht das natürlich nicht, doch netterweise steht sie mit einem kleinen Lächeln auf und holt das Wasser, um es in die Tassen zu füllen.

»Okay und was hat dann das nicht Herzklopfen ausgelöst?«

Warum bin ich eigentlich hier?

»Keinen Schimmer. Irgendwie gab’s da mal einen Moment im Kino, aber da ist nichts passiert.« Ich räuspere mich. »Aber naja. Heute dann doch.«

»Heute?«

»Vor ungefähr einer Stunde und dreizehn Minuten.«

Ja, verdammt. Ich habe die Minuten gezählt. Erbärmlicher geht’s wohl kaum.

»Und was ist rein hypothetisch passiert?«, fragt Scar neugierig und hängt zwei Teebeutel in die Tassen. Die Stuhlbeine kratzen über den Boden, als sie sich mir gegenübersetzt. Ich will nicht, doch das Lächeln schleicht sich auf meine Lippen, als ich an diesen verfluchten, wahnsinnigen Kuss denke.

»Wir haben uns geküsst«, murmle ich. »Und scheiße, das war der beste Kuss, den ich je hatte. Ich hab einfach keinen klaren Gedanken mehr bekommen. Mein Kopf war wie leergefegt und ich hatte eine Gäsnehaut und sowas.«

Scar legt breit grinsend den Kopf schief.

»Ich fasse es nicht. Ryan Paxton ist verknallt.«

»Ich bin nicht verknallt«, widerspreche ich eilig.

»Alter, das glaubst du wohl selbst nicht! Das klingt wie aus eine dämliche Liebesschnulze!«, ertönt ein Lachen hinter mir. Einen Moment schließe ich die Augen und würde am liebsten im Boden versinken.

»Hallo, Zac«, brumme ich und sinke ein Stück tiefer in meinen Stuhl, während er Scar einen Kuss auf die Stirn gibt und mich dann genauso dämlich angrinst wie seine Freundin.

»Na los, Ryan. Erzähl schon.«

»Er will nicht, also lass ihn in Ruhe«, springt Scar mir wunderbarerweise zur Seite.

»Ihn lassen? Verdammt, ich warte seit einer Ewigkeit darauf, dass es ihn endlich mal erwischt. Der soll mir jetzt jedes beschissene Detail erzählen. Von Anfang bis Ende.«

»Es ist seine Entscheidung«, widerspricht Scar.

»Ich muss mich da leider auf die Seite deiner Freundin schlagen«, versuche ich, Zac den Gar auszumachen, doch sein Grinsen nimmt nur eine boshafte Note an.

»Wenn du nicht willst, dass sich Ethan und Kayla gleich zu dieser Runde gesellen, solltest du anfangen zu reden.«

»Das ist Erpressung«, knurre ich.

»Das stört dich sonst doch nicht.«

Meine Augen huschen zwischen den beiden hin und her, die mich neugierig ansehen.

»Die Scheiße bleibt unter uns. Ich habe euer Geheimnis damals immerhin auch für mich behalten«, kapituliere ich leise und verschränke die Arme vor der Brust. Die beiden Verliebten tauschen einen kurzen Blick, dann nicken sie. »Also los, Casanova. Wer ist die Glückliche?«

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